Hinterbliebenenrente

Grundsätzlich spricht man von zwei Rentenarten. Das eine ist die Rente von Todes wegen, dies bedeutet die Person die gestorben ist kann selbst keine Rente mehr erhalten, es bleiben aber dessen Hinterbliebenen denen eine Versorgung nach dem Rentengesetz zusteht. Zum anderen gibt es die Altersrente. Hier erlebt der Anspruchsberechtigte selbst den Bezug der Rente zur Absicherung des eigenen Einkommens wenn er aufgrund Alter keiner Berufstätigkeit mehr nachgeht.

Ist eine Person verschollen wird dies dem Tode gleichgestellt. Wann eine Person als Verschollen gilt ist gesetzlich geregelt. Hinlänglich geht man davon aus, dass dies der Fall ist wenn Sie länger als ein Jahr kein Lebenszeichen Ihres Angehörigen erhalten haben und man die Annahme hat, dass die Person verstorben ist. So zum Beispiel wenn die Person Passagier auf einem Schiff war von dem man ausgeht, dass es durch ein Unglück untergegangen sein könnte. Hier ist den Rentenversicherungsträger zur Festlegung eines Todestages berechtigt.

Zu den Hinterbliebenenrenten gehören verschiedene Rentenarten. Man unterscheidet zwischen der Waisenrente, der Witwen und Witwerrente und der Erziehungsrente. Bei der Waisenrente wird nochmals zwischen der Halbwaisenrente und der Vollwaisenrente unterschieden. Bei der Witwenrente hat man je nach Situation und Alter einen Anspruch auf die kleine Witwen/Witwerrente oder auf die große Witwen/Witwerrente. Diese genannten Renten sind Renten die wegen Todes gezahlt werden können. Wann welche Rente gezahlt wird, wer darauf Anspruch hat und auf welche Summe sich die Rentenzahlung beläuft, erläutern wir Ihnen auf den folgenden Seiten.

Durch den Eintritt des Altersvermögensgesetzes wurden auch die Hinterbliebenenrenten neu festgelegt. Beginn dieser Änderung war der 01.01.2002. Für Verheiratete, welche bereits vor diesem Stichtag verheiratet waren, gelten allerdings noch die alten Regelungen.