Regelaltersrente

Wer eine Regelaltersrente beziehen möchte, muss das 65. Lebensjahr vollendet haben und natürlich muss auch die allgemeine Wartezeit erfüllt sein. Man kann erst dann Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung beziehen, wenn man u.a. die Wartezeit erfüllt hat. Man unterscheidet je nach Rentenart verschiedene Wartezeiten. Die allgemeine Wartezeit beträgt 5 Jahre. Näheres zu den unterschiedlichen Wartezeiten finden sie auf der Seite „Wartezeiten“.

Aufgrund der Finanzprobleme der gesetzlichen Rentenversicherung, wird nun das Renteneintrittsalter von 65 auf 67 Jahre angehoben. Die stufenweise Anhebung beginnt 2012 und erfolgt in monatlichen Schritten. Betroffen von der Anhebung sind die Jahrgang 1947 bis 1964. Für alle späteren Jahrgänge gilt das neue Renteneintrittsalter von 67 Jahren.

Doch es gibt auch eine Möglichkeit weiterhin mit 65 Jahren in den verdienten Ruhestand zu gehen. Und zwar ist das die neue Altersrente für besonders langjährig Versicherte. Hierzu muss der Versicherte mindestens 45 Jahre lang Beiträge in die Rentenversicherung eingezahlt haben um dann im Alter von 65 Jahren seine Rente ohne Abzüge zu erhalten. Zu dieser Wartezeit zählen Jahre in denen Pflichtversicherungsbeiträge geleistet wurden, aber auch Berücksichtigungszeiten.

Auch für die bisher langjährig Versicherten, also die Versicherten, die die Wartezeit von 35 Jahren erfüllt haben, wird die Altersgrenze auf 67 Jahre erhöht. Doch diese Versicherten können, auch schon Ihre Rente im Alter von 63 Jahren genießen, wenn sie auf 0,3% der Rente, pro Monat für den Sie früher in Rente gehen, verzichten. Maximal verzichten diese versicherten Personen also auf 18% Rentenzahlung.

Die Höhe der Regelaltersrente beträgt bei einem Durchschnittsverdiener der 45 Jahre lang eingezahlt hat, ca. 67% seines letzten Nettoverdienstes. Um genaue Berechnungen durchzuführen, muss man den Weg mit der Rentenberechnungsformel wählen.