Altersrente für Frauen

Gerade bei den Frauen stellen sich oft diverse Fragen bezüglich der finanziellen Absicherung im Alter ein. Sie möchten wissen, ob Ihnen eine Rente zusteht, Wenn ja in welcher Höhe und welche Besonderheiten zu beachten sind. Ab wann bestehen Ansprüche und in welcher Höhe finden Erziehungszeiten Berücksichtigung? Hat die Höhe der Rente des Ehemannes Einfluss auf meine Ansprüche. Was ist wenn bereits eine Witwenrente bezogen wird?

Wir hoffen, dass Sie durch unsere folgende Darstellung etwas mehr Klarheit bekommen können. Die Rentenberechnung beruht auf Sozialversicherungsgesetze die bereits seit 1911 im deutschen Recht verankert sind, und während diesen Zeiten erheblichen Schwankungen und Reformen unterworfen waren und auch bis heute noch gewissen Veränderungen unterliegen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass nur eine grobe Abhandlung der allgemeinen Bestimmungen vorgenommen werden kann. Ihre individuelle Situation können Sie gerne bei einem Beratungsgespräch besprechen.

Zunächst ist wichtig zu wissen, dass die Rente nicht von selbst ausbezahlt wird. Voraussetzung für jede Art von Rente ist eine rechtzeitige Beantragung bei den zuständigen Ämtern. Erst ab Eingang Ihres vollständig ausgefüllten Antrages besteht ein Anspruch auf Rentenleistung. Rente für bereits vergangene Zeiten kann nicht nachträglich gestellt werden.

Rentenbeginn Frauen:

Für Frauen die vor dem 01.01.1952 geboren sind und das 65. Lebensjahr vollendet und zudem eine Wartezeit von 15 Jahren erfüllt haben, können die Frauenrente beantragen. Hierzu muss erfüllt sein, dass Sie nach Ihrem 40. Geburtstag noch weitere 10 Jahre Pflichtbeiträge für eine versicherte Beschäftigung oder Tätigkeit zurückgelegt haben. Kindererziehungszeiten sind anrechenbar. Eine frühere Inanspruchnahme, sprich ein Rentenbeginn ab der Vollendung des 60. Lebensjahrs ist jederzeit möglich, hier werden allerdings Abschläge vorgenommen.

Für Frauen die nach 1952 geboren wurden, gibt es diese Form der Altersrente für die Frau nicht mehr. Hier gelten die Regelaltersgrenzen. Durch die so genannte Vertrauensschutzregel ist es unter Umständen ebenfalls möglich früher als mit 65 Jahren in Rente zu gehen ohne eine Minderung der Rente hinnehmen zu müssen. Voraussetzung hierfür wäre, dass Sie mindestens 45 Jahre Pflichtbeiträge entrichtet haben und vor dem 01.01.1942 geboren wurden.Am 07.05.1996 kam eine Neuregelung hinzu, wenn Sie vor diesem Termin bereits 55 Jahre alt und arbeitslos waren oder Ihnen bis zu diesem Datum gekündigt wurden und sie deshalb arbeitslos wurden, müssen Sie ebenfalls keine Rentenminderung in Kauf nehmen. Die Aussage, dass alle Frauen demnach mit 60 Jahren ohne Kürzungen in Rente gehen können ist daher nicht zutreffend. Dies gilt nur für Frauen die vor dem 01.01.1952 geboren wurden.

Am 07.05.1996 kam eine Neuregelung hinzu, wenn Sie vor diesem Termin bereits 55 Jahre alt und arbeitslos waren oder Ihnen bis zu diesem Datum gekündigt wurden und sie deshalb arbeitslos wurden, müssen Sie ebenfalls keine Rentenminderung in Kauf nehmen. Die Aussage, dass alle Frauen demnach mit 60 Jahren ohne Kürzungen in Rente gehen können ist daher nicht zutreffend. Dies gilt nur für Frauen die vor dem 01.01.1952 geboren wurden. Die Altersrente Ihres Ehepartners wird nicht auf Ihre eigenen Rentenansprüche angerechnet.

Die Altersrente Ihres Ehepartners wird nicht auf Ihre eigenen Rentenansprüche angerechnet.

Es gibt lediglich eine Sonderregelung nach dem Fremdrentengesetz. Bezieht Ihr Ehepartner Rente aus einem anderen Land, so gibt es eine Begrenzung für die Höhe der gemeinsamen Rentenzahlungen.