Rehabilitation

Um eine frühzeitige Erwerbsminderung durch Unfall, Krankheit oder Behinderung zu vermeiden hat der Staat die Rehabilitation eingeführt. Diese Maßnahmen bieten dem Bürger die Möglichkeit, gesundheitliche oder erbliche Einschränkungen zu behandeln, um eine frühzeitige Erwerbsminderung abzuwenden oder zu vermeiden. Und dem Betroffenen die Möglichkeit zu geben eigenständig einer Arbeit nachgehen zu können.

Es ist heutzutage schwierig für behinderte, beeinträchtigte, chronisch Erkrankte und unfallgeschädigte auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen oder sich wieder einzufinden. Daher versucht der Rehabilitationsträger jedem Bürger die Möglichkeit zu geben, sich im Berufsleben einzugliedern, indem es Maßnahmen ergreift, die es dem beeinträchtigten Bürger wesentlich erleichtern können mit sich und dem Beruf umzugehen. Sie ist also im Prinzip eine Stütze für den Bürger, um sich in die Gesellschaft einzugliedern.

Bei den Rehabilitationsmaßnahmen kommt es auf den Grad der Beeinträchtigung an, ob man eine stationäre oder ambulante Rehabilitation in Anspruch nimmt, damit der Betroffene wieder am beruflichen und gesellschaftlichen Leben ohne oder weniger eingeschränkt teilhaben kann. Ob der Versicherte einen Arbeitsunfall hatte, eine angeborene Behinderung hat, einen Herzinfarkt hatte oder an einer chronischen Erkrankung leidet, das Ziel der Rehabilitation ist das vollständige Wiedereingliedern in das Berufsleben und somit auch in die Gesellschaft.

Auch die Behandlung von Suchterkrankungen zählt zu den Leistungen der Rehabilitation. Dies beinhaltet auch die vorausgehende Entgiftung des Patienten. Die Leistungen der Rehabilitation sind unter anderem das Erarbeiten und Konzeptionieren von Rehabilitationen und Arbeitshilfen, Anschlussbehandlungen onkologischer Behandlungen, Rehabilitation von Kindern nach einer gesundheitlichen Beeinträchtigung und die Sicherung des Rehabilitationserfolges nach der abgeschlossenen Behandlung.