Pflege- und Krankenversicherung für Rentner

Der Staat sorgt für das Wohl seiner Bürger. Auch Rentner müssen sich Kranken- und Pflegeversichern um im Fall der Fälle ausreichend abgesichert zu sein.

Jeder Rentner ist Pflegeversicherungspflichtig. Diese schützt vor dem Risiko der Pflegebedürftigkeit und deckt in diesem Fall die höheren Kosten durch unter Umständen anfallende Pflege und Versorgung. Der Pflichtbeitrag für die Pflegeversicherung für Rentner beträgt 1,95% und wird vor Auszahlung der monatlichen Rente abgezogen. Bei Bedarf kann jeder Rentner einen Beitragszuschuss zur Pflegeversicherung beantragen, der bei Bewilligung 0,975%, also die Hälfte des Beitrages deckt.

Bei Beamten wird die Hälfte der Beiträge automatisch vom Beihilfeträger übernommen. Privat versicherte sind gesetzlich dazu verpflichtet, sich privat einen Pflegeversicherungsvertrag abzuschließen. Die Leistungen der Pflegeversicherung sind gestaffelt und richten sich nach dem Grad der Bedürftigkeit des Patienten. Dabei erhält man neben Pflegegeld auch Sachleistungen oder eine Kostenerstattung bereits angeschaffte Utensilien

Auch unterliegt jeder Rentner der Krankenversicherungspflicht. Diese Schützt vor dem Risiko der Krankheit und deckt in diesem Fall die Kosten für ärztliche Versorgung und Medikamente. Der Beitrag, dessen Höhe die jeweilige Krankenkasse festlegt, wird von der Rentenkasse einbehalten und an die jeweilige Krankenkasse weitergeleitet. Rentner und Rentenkasse zahlen jeweils 50% des zu leistenden Beitrages an die Krankenkasse

Privat Krankenversicherte Rentner führen ihre Beiträge nach erhalt der monatlichen Rente selbst an ihre jeweilige Versicherung ab. Freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung Versicherte und privat Krankenversicherte haben die Möglichkeit bei Bedarf einen Zuschuss zu beantragen. Dieser Zuschuss beträgt in der Regel die Hälfte des zu leistenden Beitrages an die Krankenversicherung